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Anne-Frank-Ausstellung

Die Klasse 9a der Uhland-Realschule besuchte am 26.10.2016 die Ausstellung über Anne Frank in der Stadtkirche in Göppingen. In der Ausstellung gab es einen historischen Teil, der die Geschichte der Familie Frank zeigt und es gab noch einen aktuellen Teil, der einen Vergleich zur heutigen Zeit zieht.

Anne Frank war wie ihre Familie Jüdin. Sie wurde am 12.06.1929 in Frankfurt am Main geboren. Sie hieß eigentlich Anneliese Marie Frank. Ihre Schwester Margot wurde 1920 geboren. Die Wirtschaft war damals geschwächt und es gab viele Arbeitslose und die Deutschen gaben auch den Juden die Schuld dafür. Ihr Onkel Otto Frank ging nach Amsterdam und gründete dort eine Firma. Anne und Margot blieben in Aachen bei ihrer Oma. Als diese aber starb, gingen sie auch nach Amsterdam. Das Leben der jüdischen Familie wurde in den darauffolgenden Jahren immer mehr beschränkt und als schließlich ihr Leben bedroht war, versteckten sie sich im Hinterhaus der Firma, das für 4 Personen gedacht war, mit zwei anderen Familien. Anne Frank schrieb dort auf Holländisch ein Tagebuch, das später veröffentlicht wurde. Die Familie versteckte sich dort über zwei Jahre. Dann wurden sie verraten und in Konzentrationslager (KZ) gebracht. 11 Millionen Juden wurden in den Konzentrationslagern vergast. Anne und Margot starben nur einige Wochen vor Kriegsende an Typhus. Otto Frank, ihr Vater, überlebte als einziger der Familie das KZ. Nach dem Krieg fand Otto Frank Annes Tagebuch und veröffentlichte es dann. Das „Tagebuch der Anne Frank“ wurde in 70 Sprachen übersetzt und ist sehr berühmt. Die Firma des Onkels ist heute ein Museum. Otto Frank ist mit seiner zweiten Frau in die Schweiz gezogen und mit 91 Jahren gestorben. 

Im aktuellen Teil der Ausstellung ging es darum, wie man sich selbst sieht und wie andere einen wahrnehmen. In einem Film wurde ein Junge geärgert und es gab verschiedene Möglichkeiten, wie man sich als Zuschauer verhalten kann: Man kann Hilfe holen oder man geht selbst dazwischen oder geht weg und hilft nicht. Wir waren der Meinung, dass es das Beste sei, wenn man selbst dazwischen geht. Wir haben auch darüber geredet, dass Anne Frank wie in eine Schublade mit der Aufschrift „Jüdin“ gesteckt wurde und dass die eigentlich auch in die Schublade mit der Aufschrift „Deutsch“ oder „Mädchen“ gehört hätte. Die Ausstellung war sehr interessant und wir fanden es gut, dass die Führung von Jugendlichen „Peer-Guides“ übernommen wurde.

von Muriel Scharnagel, 9a, Uhland-Realschule

 

Die katholische Religionsgruppe der Klassen 7 a,b und c aus der Uhlandrealschule waren am Mittwoch in der Anne – Frank – Ausstellung in der Stadtkirche Göppingen zu Besuch, um alles über Anne Frank zu lernen. In zwei Gruppen erforschten sie die Ausstellung. Das Tagebuch der Jüdin, in dem sie über ihr Leben berichtet hatte, war zu sehen. Außerdem konnte man den Unterschlupf, in dem sich die Familie Frank vor den Nazis versteckte, sehen. Die Schüler lernten viel über Annes Leben als Jüdin.

Laura, Daniel, David, Arjan, Paul